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Gerandete Jagdspinne

Gerandete Jagdspinne
Dolomedes fimbriatus

Die Gerandete Jagdspinne lebt am Ufer stehender oder langsam fließender Gewässer. An das Leben im Moor ist sie perfekt angepasst. Sie kann auf dem Wasser laufen und tauchen. Jagdspinnen bauen keine Netze, sondern lauern ihrer Beute auf der Wasseroberfläche auf. Im Schutz von Pflanzen jagen sie Insekten, Kaulquappen und sogar kleine Fische und Frösche.

Mit einer Körperlänge von 1 bis 2,2 cm gehört die Gerandete Jagdspinne zu den größten Spinnen Mitteleuropas.

Trotz ihres schweren Körpers läuft die Gerandete Jagdspinne auf dem Wasser. Ihre dichte Behaarung hilft ihr dabei. Bei Gefahr und auf der Jagd taucht sie ab. Im Wasser rudert sie mit zwei Beinpaaren.

Ihren Namen hat die Gerandete Jagdspinne von den weißen bis gelblichen Längsstreifen am Körper.

Eine weibliche Jagdspinne legt zwei Mal pro Jahr bis zu 1.000 Eier und hüllt sie in einen Kokon. Den trägt sie zunächst in den Kieferklauen mit sich. Kurz vor dem Schlüpfen befestigt sie ihn mit einem Gespinst an Pflanzen am Ufer und bewacht ihn.

Von Beinende zu Beinende misst die Gerandete Jagdspinne 5 cm.

Familie

Pisauridae, Jagdspinnen

Gattung

Dolomedes, Uferjäger

Arten

102

weltweit

2

Mitteleuropa

Von insgesamt 102 Arten leben zwei in Mitteleuropa: die Gerandete Jagdspinne (Dolomedes fibriatus) und die Gerandete Wasserspinne (Dolomedes plantarius). Die Moore am Piller Sattel gehören mit über 1.500 Meter Meereshöhe zu den höchstgelegenen Verbreitungsgebieten in Österreich.

Verbreitung

Jagdspinnen finden sich fast weltweit. Ihre Hauptverbreitungsgebiete sind Europa und Asien.

Gefährdung und Schutz

Jagdspinnen sind in vielen Regionen verbreitet, kommen aber nicht häufig vor. Da ihre Lebensr.ume vielfach zerstört oder entwässert sind, ist die Art seltener geworden. Sie gilt in Österreich derzeit jedoch nicht als gef.hrdet.