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Renaturierung des Moors

Moor

Renaturierung des Moors

Viele Moore sind zerstört. Die übrigen bedecken nur mehr 5 Prozent der Landmasse der Erde. Diese wenigen Feuchtgebiete zu schützen, ist seit 1971 Ziel der internationalen Ramsar Konvention, der auch Österreich angehört.

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Alle Renaturierungsarbeiten im Moor werden in Handarbeit ausgeführt.

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Damit gestörte Moore wieder Kohlenstoff binden und Torf bilden, müssen sie vernässt werden. Mit Holzspundwänden wird das Wasser im Moorkörper zurückgehalten. So entstehen oberflächennahe Wasserstände.

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Die Entnahme von Latschen und Birken ist eine weitere Maßnahme, um das Wasserniveau im Moor anzuheben.

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Die obersten Schichten im Torfstich befinden sich seit Jahrzehnten außerhalb der wassergesättigten Zone. Bei den Renaturierungsarbeiten werden diese mineralisierten und geschädigten Schichten behutsam abgetragen und für die Verfüllung der Seitengräben verwendet.

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Schon nach wenigen Jahren siedeln sich Sonnentau und Kleiner Wasserschlauch in den renaturierten Bereichen an.

Die Moorstrategie Österreich 2030+ und das EU-Life-Projekt AMooRe helfen bei der Renaturierung der Moore. In ganz Österreich werden auf 1.400 Hektar bestehende Moore erhalten, ausgetrocknete wieder verwässert. Das Piller Moor ist durch den Torfstich im 20. Jahrhundert schwer geschädigt. Seit jedoch wasserdichte Wände und Torfdämme das Wasser am Abfließen hindern, zeigen sich erste Erfolge: Typische Arten wie Sonnentau und Kleiner Wasserschlauch beginnen hier wieder zu wachsen.