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Torfabbau im Moor

Moor

Torfabbau im Moor

Über Jahrzehnte legten Menschen auf der ganzen Welt Moore trocken. Sie zogen Gräben, um das Wasser abzuleiten. So gewannen sie Acker- und Bauland. Das Torf aus dem Moor diente zum Heizen, als Einstreu im Stall oder als Pflanzerde im Garten.

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Zum Torfwerk. Bau der Piller Straße 1949

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Der Piller Torfstich 1953, im Hintergrund die Torfhütte

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Getrocknete Torfziegel zur Abholung vorbereitet, Torfhüttenplatz 1970

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Arbeiter aus der Fraktion Piller (Gemeinde Fließ) beim Torfabbau 1960

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Der Piller Torfstich 1970

In Österreich verschwanden 90 Prozent aller Moore. Ihre Entwässerung sollte nach dem Zweiten Weltkrieg landwirtschaftftliche Flächen schaffen, man sprach von einem „zehnten Bundesland“.

Im Piller Moor begann der Torfabbau 1949. Etwa zehn Männer arbeiteten zum Teil im Akkord, stachen Torf ab, trockneten und zerkleinerten es. Seit einem Brand des Presswerks 1971 ist der Torfstich stillgelegt. Bereits ein Jahr zuvor wurden die noch intakt gebliebenen Bereiche des Latschen- Hochmoors zum Naturdenkmal erklärt.