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Duft, Geruch, Gestank

Duft, Geruch, Gestank

In der Parfümerie der Natur duftet es, riecht es ganz zart oder intensiv. Und es kann auch bestialisch stinken. Blüten ahmen den Geruch von Insekten nach, um für sie anziehend zu sein. Kaum sind sie aufgeblüht, verströmen die Blütenblätter den Duft ätherischer Öle – ein unwiderstehlicher Mix, der schon in kleinsten Mengen wirkt. Um eine Biene anzulocken, reicht schon ein Milligramm Rosenduft in 10.000 m³ Luft.

Bei bestimmten Arten reagieren männliche Tiere auf andere Gerüche als weibliche. Doch der Klimawandel erschwert die Beziehung zwischen Blüte und Insekt: Bei höheren Temperaturen verlieren Blütenpflanzen ihren Duft und damit für Insekten ihren Reiz.

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Verwesungsgeruch

Fliegen und Käfer fliegen auf Aasblumen. Sie lieben den Geruch von Verwesung.

Von links nach rechts: Schwalbenwurz (Vincetoxicum hirundinaria), Mehlprimel (Primula farinosa)

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Wohlgerüche

Menschen empfinden blumige Düfte wie jene von Veilchen, Rosen, Zitrusfrüchten als angenehm, aber auch tierische Gerüche wie Moschus oder Amber.

Von links nach rechts: Hundsrose (Rosa canina), Feld-Thymian (Thymus pulegioides), Moschus-Schafgarbe (Achillea moschata), Bunte Kronwicke (Securigera varia), Kohlröschen (Nigritella rhellicani)

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Heugeruch

Der typische Heugeruch kommt vom Cumarin in Grasund Kleearten.

Von links nach rechts: Rotklee (Trifolium pratense), Ruchgras (Anthoxanthum odoratum)

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Schwere Duftnoten

Lilien, Hyazinthen und Sandelholz riechen besonders kräftig.

Von links nach rechts: Türkenbund (Lilium martagon), Dreiblatt-Baldrian (Valeriana tripteris)

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Aromatische Düfte

Die würzigen Aromen von Zimt und Nelkengewächsen sind in Gebäck beliebt.

Nelkenwurz (Geum urbanum)

Um Blumendüfte für Parfüms zu nutzen, entzog man den Blütenblättern mit Fett ihre ätherischen Öle und löste diese dann in Alkohol. Die aufwendige Methode der „Enfleurage“ wurde inzwischen von einfacheren Verfahren abgelöst.