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Kuckuckskinder

Kuckuckskinder, Angeber und Meister der Tarnung

In der Welt der Insekten ist manches anders, als es scheint. Harmlose Fliegen tun gefährlich, räuberische Gesellen lauern im Blütenmeer und die schillerndsten Figuren entpuppen sich als Rabeneltern. Beim Tarnen und T.uschen geht es immer um das bessere Überleben: um den Schutz vor Fressfeinden, um eine erfolgreiche Nahrungssuche oder eine gute Versorgung für den Nachwuchs.

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Parasiten. Gemeine Goldwespe

Die bunt schimmernde Gemeine Goldwespe (Chrysis ignata) lebt parasitär: Sie legt ihre Eier in die Nester anderer Insekten wie Faltenwespen, Mauer- oder Pelzbienen. Diese ziehen die Goldwespenbrut dann auf. Für deren eigenen Nachwuchs ist das ein Nachteil, trotzdem entsteht kein großer Schaden.

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Schafe im Wolfspelz. Mistbiene

Harmlose Insekten wie die Mistbiene (Eristalis tenax) betreiben Mimikry: Sie haben ihr Äußeres den Bienen, Wespen oder Hornissen angeglichen, um Fressfeinde abzuschrecken. Ihre zwei (statt vier) Flügel und die sehr kurzen Fühler verraten aber: Die Mistbiene ist nur eine Fliege.

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Wölfe im Schafspelz. Veränderliche Krabbenspinne

Gelb auf gelben Blüten oder weiß auf weißen, so lauert die Veränderliche Krabbenspinne (Misumena vatia) ihren Opfern auf. Die weltweit vorkommende Spinnenart gleicht sich farblich ihrem Hintergrund an und wird dadurch fast unsichtbar. So sind Hummeln, Bienen, Hornissen und Schmetterlinge für sie leichte Beute.