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Schmetterlinge auf dem Rückzug

Zu hell, zu giftig, zu einförmig
Schmetterlinge auf dem Rückzug

Keine Spur von flatterhaft: Schmetterlingsarten sind oft stark an bestimmte Lebensräume gebunden und bleiben ihren Standorten treu. So spezialisiert, reagieren sie empfindlich auf Umweltveränderungen. Ihr Vorhandensein oder Fehlen sagt damit viel über den Zustand ihrer natürlichen Lebensräume aus.

Besonders stark setzen Schmetterlingen menschliche Eingriffe zu: Bodenversiegelung, Monokulturen, die Aufgabe der Grünlandnutzung, Lichtverschmutzung und der Einsatz von Pestiziden verursachen einen massiven Rückgang der Schmetterlingsarten. Allein in Europa ist in nur 30 Jahren die Hälfte von ihnen verschwunden. Schmetterlinge zählen damit zu den gefährdetsten Tieren der Welt.

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Bodenversiegelung

Rund 12 Hektar Boden werden in Österreich pro Tag neu bebaut – mit Straßen, Wohn- und Gewerbebauten, Tourismus- und Freizeitinfrastruktur. Mit der Pflanzenvielfalt verschwinden auch die Schmetterlinge.

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Intensivlandwirtschaft

Intensiv genutztes Grünland ist für die Artenvielfalt kein guter Boden. Im schlechtesten Fall wachsen nur noch Gräser. Die Nahrungsquellen für spezialisierte Schmetterlingsarten versiegen.

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Pestizide

Pestizide wie glyphosathaltige Unkrautvertilgungsmittel kommen zum Beispiel im Obstbau zum Einsatz. Trägt der Wind sie in benachbarte Regionen, hat das auch dort Folgen für die Flora und Fauna.

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Monokultur Forst

Monokulturen wie reine Fichtenwälder bieten keine guten Voraussetzungen für die Artenvielfalt. Auch wenn der Waldumbau hin zu mehr Vielfalt begonnen hat, sind große Flächen in Österreich noch Monokulturen.

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Aufgabe der Grünlandnutzung

Werden traditionelle Formen der Grünlandnutzung wie die Beweidung aufgegeben, wachsen Bergwiesen und Trockenrasen mit Wald zu. Arten, die im Offenland vorkommen, verlieren ihre Lebensräume.

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Lichtverschmutzung

Straßenlaternen, Leuchtreklamen und Wohnbeleuchtung irritieren nachtaktive Schmetterlinge. Lichtverschmutzung ist einer der Hauptgründe für den Rückgang dieser Arten