Keine Spur von flatterhaft: Schmetterlingsarten sind oft stark an bestimmte Lebensräume gebunden und bleiben ihren Standorten treu. So spezialisiert, reagieren sie empfindlich auf Umweltveränderungen. Ihr Vorhandensein oder Fehlen sagt damit viel über den Zustand ihrer natürlichen Lebensräume aus.
Besonders stark setzen Schmetterlingen menschliche Eingriffe zu: Bodenversiegelung, Monokulturen, die Aufgabe der Grünlandnutzung, Lichtverschmutzung und der Einsatz von Pestiziden verursachen einen massiven Rückgang der Schmetterlingsarten. Allein in Europa ist in nur 30 Jahren die Hälfte von ihnen verschwunden. Schmetterlinge zählen damit zu den gefährdetsten Tieren der Welt.